InnovationChallenge Mobilität und Produktion

Die InnovationChallenge Mobilität und Produktion feiert 2021 ihre Premiere. Reichen Sie dieses Jahr Ihre persönliche InnovationChallenge ein!

Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft sucht Forschungsideen, die zukunftsfähige, explorative und vorwettbewerbliche Technologien und Methoden in den Feldern Mobilität und Produktion zusammen mit Unternehmen nach vorne bringen können. In dieser InnovationChallenge können verschiedene Projektkonsortien mit insgesamt ca. 1,3 Millionen Euro durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert werden.

Mit der Innovation Challenge schaffen wir einen Mehrwert für beide Seiten:

  • Die Unternehmen können Ihre Entwicklungsarbeit stärken und bekommen durch die Hochschulen innovative Lösungen für ihre Challenge-Aufgabe präsentiert.
  • Die Hochschulen haben die Möglichkeit, ihre Lösungsansätze im Wettbewerb mit anderen Forschungsgruppen vorzustellen und bei Erfolg die Fördergelder zu erhalten.

Weitere Vorteile sind:

  • Ein unkomplizierter Vergabeprozess
  • Netzwerkbildung mit der Industrie
  • Viele interessante Fragestellungen
  • Ein Wettbewerb um die besten Ideen

Alles was Sie zum Förderprogramm wissen müssen, finden Sie im Folgenden kurz beschrieben.

Sie haben Ideen für Innovationsvorhaben und benötigen hierfür noch externe Partner und Fördermittel? Die InnovationChallenge Mobilität und Produktion bietet Ihnen die ideale Plattform, diese schnell zu finden und direkt loszulegen. Das neuartige Förderformat ist speziell auf kleine Unternehmen zugeschnitten.

Die InnovationChallenge Mobilität und Produktion bietet Hochschulen die Möglichkeit in einem vereinfachten Antragsverfahren interessante Fragestellungen aus innovationsfreudigen Unternehmen zu bearbeiten und hierfür Fördermittel zu erhalten.

Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg können eine Challenge bis zum 27.10.2021 einreichen. Eine explizite Beschränkung der Unternehmensgröße auf Basis von Mitarbeiter- oder Umsatzzahlen ist nicht vorgesehen. Jedoch werden kleine Unternehmen auf Basis der Mitarbeiterzahl im Bieterverfahren deutlich bevorzugt. Die Anzahl der Mitarbeiter bezieht sich dabei auf die gesamte Unternehmensgruppe einschließlich aller Tochtergesellschaften.

Die Challenge kann in Form eines maximal zweiseitigen Abstracts beim InnovationsCampus Mobilität der Zukunft bis zum 27.10.2021 elektronisch per Email an InnovationChallenge∂icm-bw.de eingereicht werden. Je Unternehmen ist genau eine Challenge zulässig. Das Einreichungsformular für die Anmeldung finden Sie HIER.

In vorwettbewerblichen Vorhaben, bei denen die Unternehmen auf externe Partner (z. B. Hochschulen) angewiesen sind, können mit der InnovationChallenge Mobilität und Produktion die Aufwendungen der Hochschulen finanziell unterstützt werden.

Die Unternehmen können nicht direkt gefördert werden, sondern nur die Forschungsleistung der Hochschulen, welche die Unternehmen bei der vorwettbewerblichen Entwicklung unterstützen.

  1. Ein Unternehmen reicht eine Challenge in Form eines zweiseitigen Abstracts beim InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) ein (Frist 27.10.2021). Das Anmeldeformular für Unternehmen finden sie HIER und die Vertraulichkeitserklärung HIER. Die Anmeldung erfolgt per Email an InnovationChallenge∂icm-bw.de.
  2. Mitarbeiter von Hochschulen können ab dem 02.11.2021 die eingereichten Challenges nach einer Akkreditierung (Anmeldung per Email an InnovationChallenge∂icm-bw.de) auf einer Seite des InnovationsCampus Mobilität der Zukunft einsehen. Das Anmeldeformular für Hoschulen finden sie HIER und die Vertraulichkeitserklärung HIER.
  3. Die Anmeldung für den Pitch der relevanten Challenges beim Hackathon muss bis zum 10.11.2021 per Email an InnovationChallenge∂icm-bw.de erfolgen. Die Anzahl der Teilnehmer aus der Forschung ist durch den Veranstaltungsort begrenzt. Es gilt das „First-come-first-serve“-Prinzip.
  4. Im Rahmen des Hackathons am 18.11.2021 im ZEISS Innovation Hub @ KIT bildet das Unternehmen (ggf. im Verbund mit weiteren Unternehmenspartnern), welches eine Challenge gestellt hat, mit Hochschulpartnern ein Konsortium.
  5. Die Hochschule bzw. das Konsortium muss bis zum 30.11.2021 einen Kosten- und Arbeitsplan sowie ein erstes Unternehmensgebot zur Selbstbeteiligung an den Projektkosten beim Wissenschaftsministerium einreichen. Das Mindestgebot beträgt 5.000 Euro.
  6. Ein zweites sowie das letztverbindliche Angebot für den Unternehmensanteil dürfen die Konsortien bis 07.12. bzw. 09.12.2021, jeweils 13:00 Uhr abgeben.
  7. Die Bekanntgabe der geförderten Projektkonsortien erfolgt am 14.12.2021.
  8. Der Projektbeginn muss spätestens im Februar erfolgen. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 18 Monate. Ist ein Kooperationsvertrag bis zum 21.01.2022 nicht zustande gekommen, erhalten Nachrücker des Bieterverfahrens die Chance.

Eine Fachjury wird die eingereichten InnovationChallenges Mobilität und Produktion nach den folgenden Kriterien bewerten und für den Hackathon zulassen.
Die Unternehmen können im einzureichenden Abstract darlegen, wie ihre Challenge zu den Kriterien passt. Das Einreichungsformular finden Sie HIER.

  • Sitz in Baden-Württemberg
    An der Challenge können nur Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg teilnehmen.
  • Vorwettbewerblichkeit
    Ausschließlich Challenges, die das Kriterium der Vorwettbewerblichkeit erfüllen, sind förderfähig. Das Kriterium richtet sich hierbei nach den Vorgaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF): Demnach dürfen die Ergebnisse nicht zu einseitigen Wettbewerbsvorteilen für einzelne Unternehmen führen, weshalb eine exklusive Nutzung von Ergebnissen durch ein oder mehrere Unternehmen unzulässig ist.
    Weitere Informationen zum Kriterium der Vorwettbewerblichkeit finden Sie unter folgendem Link der AIF.
  • Exploration und Originalität
    Wie stark wird sich die Idee von der aktuellen Angebotspalette abheben? In welchem Umfang können dadurch neue Felder erschlossen werden? Inwiefern unterscheidet sie sich von anderen Lösungen?
  • Zukunftsfähigkeit
    Welches Potenzial hat die Idee, den Markt zu verändern? Welchen Mehrwert bietet sich dadurch für die baden-württembergische Community?

Nach der Auswahl informiert der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) die Unternehmen bis zum 01.11.2021 über den Status ihrer Challenge.

Die ausgewählten Challenges werden in einem Passwort geschützten Bereich des ICMs hochgeladen. Nach einer Akkreditierung per Email an InnovationChallenge∂icm-bw.de erhalten interessierte Mitarbeiter von Hochschulen Zugang zu diesem geschützten Bereich. Diese Mitarbeiter müssen vor dem Zugang den vertraulichen Umgang mit den Challenges bestätigen. Damit soll verhindert werden, dass die Challenges der Unternehmen im Internet frei zugänglich sind.

Das Anmeldeformular für die Hochschulen finden sie HIER und die Vertraulichkeitserklärung HIER.

Die Hochschulen werden über das Netzwerk des InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM), der e-mobil BW und über die Verteiler des Wissenschaftsministeriums auf die InnovationChallenge Mobilität und Produktion aufmerksam gemacht. Interessierte Mitarbeiter von Hochschulen erhalten nach einer Anmeldung und Akkreditierung per Email an innovationchallenge∂icm-bw.de ab dem 02.11.2021 Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich, in dem die Challenges abgelegt sind. Das Anmeldeformular für die Hochschulen finden sie HIER und die Vertraulichkeitserklärung HIER.

Die Institute können bis zum 10.11.2021 den ICM per Email an innovationchallenge∂icm-bw.de mitteilen, bei welchen der eingereichten Challenges und mit welchen Partnern sie sich einbringen wollen.
Die Anzahl der Teilnehmer aus der Forschung ist durch den Veranstaltungsort begrenzt. Es gilt das „First-come-first-serve“-Prinzip. Zur Steigerung der Transparenz gegenüber den Unternehmensvertretern müssen die Institute mit ihrer Bewerbung einen OnePager zur Instituts-Vorstellung einreichen. Dieser wird den Unternehmen vorab durch den ICM bereitgestellt.

Die Hochschulinstitute können an mehreren Challenges teilnehmen und müssen sich entsprechend auf den Hackathon vorbereiten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine gute Vorbereitung seitens der Institute unabdingbar ist, um die Chancen auf eine Auswahl durch die Unternehmen zu erhöhen. Daher ist es von Vorteil, wenn bereits zum Hackathon eine schriftliche Skizze zur Herangehensweise bei der Lösungsfindung mitgebracht wird.

Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) richtet den „Hackathon“ aus, an welchem die zugelassenen Unternehmen sowie die angemeldeten Hochschulen teilnehmen werden. Der halbtägige Hackathon findet am 18.11.2021 ab 14 Uhr im ZEISS Innovation Hub @ KIT in Eggentstein-Leopoldshafen (KIT, Campus Nord) statt. Die Teilnahme ist für den weiteren Vergabeprozess Voraussetzung.

Die Wissenschaftler stellen den Unternehmensvertretern an diesem Tag Ansätze vor, wie sie die Challenge mit dem Unternehmen angehen würden. Noch an diesem Hackathon-Tag wird das jeweils beste Konzept pro Challenge von dem/n Unternehmen ausgewählt. Anschließend bilden die erfolgreichen Wissenschaftler ein Konsortium mit dem Unternehmen.

Nach dem Hackathon haben die Konsortien bis zum 30.11.2021 Zeit, einen Antrag mit einem knappen Kosten- und Arbeitsplan zu erstellen und beim Wissenschaftsministerium und dem InnovationsCampus Mobilität der Zukunft per Email an die beiden Adressen Jennifer.Staudenmeyer∂mwk.bwl.de und innovationchallenge∂icm-bw.de einzureichen. Dieser beinhaltet außerdem die Abgabe eines ersten Gebots für den Eigenanteil der Unternehmen am Projekt. Die Vorlage für den Förderantrag finden Sie HIER.

Es ist zu empfehlen, dass schon parallel Vereinbarungen zum Kooperationsvertrag zwischen den Konsortialpartnern getroffen werden. Dazu wird nach dem Hackathon eine Vorlage bereitgestellt werden.

Der Förderantrag besteht aus dem jeweiligen Kosten- und Arbeitsplan sowie dem ersten Gebot des Konsortiums. Er muss bis zum 30.11.2021, 13.00 Uhr beim Wissenschaftsministerium sowie dem InnovationsCampus Mobilität der Zukunft in maschinenlesbarer Form durch die im Konsortium beteiligte Hochschule (bei Konsortien mit mehreren beteiligen Hochschulen ist eine Sprecherhochschule zu benennen) eingereicht werden. Die Vorlage für den Förderantrag finden Sie HIER.

Der elektronische Eingang dient als Zeitpunkt der Fristwahrung. Der Förderantrag muss an folgende zwei E-Mail Adressen geschickt werden: Jennifer.Staudenmeyer∂mwk.bwl.de und innovationchallenge∂icm-bw.de.

Das Wissenschaftsministerium und der InnovationsCampus Mobilität prüfen bis zum 03.12.2021 die Zulässigkeit des Kostenplans. Eine Mindestanzahl von Anträgen und ein Mindestantragsvolumen ist erforderlich, um die InnovationChallenge Mobilität und Produktion durchzuführen. Das Bieterverfahren regelt dann die Auswahl der Anträge, die gefördert werden können.

Hinweis: Im Kostenplan müssen nur die Kosten der Hochschule erfasst werden.

Von Seiten des Wissenschaftsministeriums sind die staatlichen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg antragsberechtigt. Förderfähig sind Personal- und Sachausgaben, keine Investitionen oder Gemeinkosten. Den Personalausgaben sind die Personalmittelsätze der DFG für das Jahr 2021 ohne Steigerung für die Folgejahre zugrunde zu legen. Die Personalmittelsätze können Sie z.B. HIER einsehen.

Die Fördersumme wird in einem "Offline"-Bieterverfahren vergeben. Dabei bieten die Unternehmen einen Anteil der Kosten der Wissenschaftspartner durch Eigenleistung für den Förderanteil der Wissenschaftspartner. Je höher der gebotene Anteil, desto höher steigt das Unternehmen in der Rangliste für die Förderung. Die Unternehmensgröße in Mitarbeiter wird dabei mit einem Faktor gewichtet, wobei kleinere Unternehmen (gemessen an der Mitarbeiterzahl) bevorzugt werden. Das heißt, ein kleineres Unternehmen muss weniger als ein größeres Unternehmen bieten, um den gleichen Rang zu erhalten.

Insgesamt sind drei Gebote pro Unternehmen möglich. Das erste Gebot für den Eigenanteil der Unternehmen wird bereits mit dem Projektplan am 30.11.2021 abgegeben und beträgt mindestens 5.000 Euro. Die Konsortien erfahren am 03.12.2021 ihren aktuellen Rangplatz und haben dann bis zum 07.12.2021, 13:00 Uhr die Möglichkeit, ein zweites Gebot und bis zum 09.12.2021, 13:00 Uhr ein letztverbindliches Angebot abzugeben. Wird nach dem Erstgebot von einem weiteren Mitbieten abgesehen, wird dieses als letztes gültiges Gebot betrachtet und entsprechend in der Rangliste berücksichtigt.

  • Das Mindestgebot liegt bei 5.000 €.
  • Die Projektsumme ist definiert als die vollständigen Kosten der Forschungseinrichtung.
  • Unternehmensinterne Eigenleistungen sind für den Projekterfolg sicher notwendig, werden aber im Bieterverfahren nicht berücksichtigt.
  • Der Rang ergibt sich aus: RANG = (Gebot/Projektsumme)*(1/1,0025^Anzahl der Mitarbeitenden).

Die Fördermittel werden am 14.12.2021 an die Konsortien mit den höchsten Rangplätzen vergeben, bis der Förderrahmen ausgeschöpft ist. Der Projektbeginn muss bis spätestens Februar 2022 erfolgen. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 18 Monate. Ist ein Kooperationsvertrag bis zum 21.01.2022 nicht zustande gekommen, erhalten Nachrücker des Bieterverfahrens die Chance.

Den Konsortien wird nach dem Hackathon eine Vorlage für einen Kooperationsvertrag zur Verfügung gestellt, der mit der Universität Stuttgart und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorbereitet wurde. Es steht den Konsortien frei, einen anderen Vertrag als Grundlage zu wählen.

Es wird empfohlen, sich zeitnah nach dem Hackathon mit der Kooperationsvereinbarung auseinanderzusetzen. Der Projektbeginn muss spätestens bis Ende Februar im Jahr 2022 erfolgen. Die Projektlaufzeit beträgt maximal 18 Monate. Ist ein Kooperationsvertrag bis zum 21.01.2022 nicht zustande gekommen, erhalten Nachrücker des Bieterverfahrens die Chance.

Die FAQs finden sie auch HIER zum Download und den Flyer HIER. Haben Sie weitere Fragen? Wir sind gerne persönlich für Sie da!

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